Berichte aus dem Balkan

Serbien: Srobobran                      (Januar 2011)

Der Herr richtet auf, die niedergeschlagen sind. Ps. 146,8.

Diese Worte haben uns in der Gebetsstunde sehr ermutigt, denn viele sind angeschlagen. Krankheit, Armut und ihre Auswirkungen sind zu spüren in den Familien und in der Gemeinde. Manche bleiben fern, sind voller Bitterkeit und Enttäuschung. Andere erhalten im Gottesdienst neue Kraft.

Kürzlich besuchte uns eine Ungarin. Sie weinte, als ich für sie betete, aber anschliessend spürte sie eine grosse Freiheit. Die Last, die sie bedrückt hatte, war weg. Jesus schenkt neue Kraft; richtet die Müden und Niedergeschlagenen wieder auf.

So gibt er uns Kraft durch und für die Kindergruppe. Dieser Dienst erfordert Verantwortung, aber ich erlebe auch viel Freude. Die Kinder kommen oft aus schwierigen Familien mit sehr jungen Eltern, die früher selber zu uns gekommen sind. Die Probleme sind gross: Einige Eltern sind geschieden, einige trinken und können nicht für die Kinder sorgen. Ich besuche sie und helfe, so gut ich kann mit Gesprächen, Gebeten, Medikamenten, Nahrung und Kleidern. Darüber sind sie sehr froh.

Mein Ziel ist es, dass ich nicht nur Gemeindeglieder besuche, sondern auch diejenigen, die nicht zur Kirche kommen. Alle Leute brauchen Liebe, und ich bete für diese Kontakte, die der Herr geschaffen hat. Ich möchte Leute aus der Gemeinde in diesen Dienst führen: Noch weiss ich nicht, wer das ist, denn viele sind zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und deshalb noch nicht für eine Mitarbeit bereit. Wir müssen selber in Jesus Liebe und Kraft finden, bevor wir etwas davon weitergeben können.

Hilfe in der Not zeigt den Leuten, dass Gott sie liebt. Das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll des Herrn Werk sehen (Ex. 34,10). Wir sind alle eingeladen zu dieser Berufung: Gottes Werke sichtbar zu machen. Er sieht uns und sorgt für seine kleine Herde.

Kürzlich besuchte uns die Jugendgruppe von Vrbas. Wir sahen einen christlichen Film, spielten im Hof, sangen zusammen und lobten Gott. Ich hatte etwas zum Essen vorbereitet. Wir danken Euch für all Eure Unter-stützung. Das ist die einzige Hilfe, die Srbobran hat, und darum seid Ihr immer in unseren Herzen. Wir denken an Euch im Gebet und wünschen Euch Gottes reichen Segen.
Gott segne Euch Eure Katarina

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